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4. Con d'amore - September

  • Autorenbild: Rainer Walker
    Rainer Walker
  • 5. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Con d’Amore – Die Klangwelt der Violas d’amore und Oboe d’amore

Samstag, 5. September 2026, 18 Uhr – Notre-Dame, Bourguillon FR

Sonntag, 6. September 2026, 17 Uhr – Barocksaal Kloster St. Urban LU

 

Grenzklang steht nun schon seit Jahren für kleine, feine – besondere – Besetzungen, Konzertorte und Programme. Wir kennen einander schon lange, wissen von den Vorlieben und Talenten der anderen und schaffen gemeinsam etwas, das viel mehr ist als nur unsere einzelnen Stimmen.

In diesem neuen Programm wollen wir das Spektrum an Klangfarben und Kombinationsmöglichkeiten noch erweitern und gruppieren alles um die Familie der Instrumente d’amore, die jahrhundertelang weit verbreitet und beliebt waren. Die d’amore sind unsere geheime Passion – die wir normalerweise nur wenige Male im Jahr für ein paar Minuten in in den grossen Werken von Bach ausleben können. Nun lassen wir sie die Hauptrolle spielen und wollen die Zuhörer:innen mit ihrem intimen, silbernen Klang verzaubern.

Die d’amore-Instrumente bestechen durch ihre charakteristische Wärme und Ausdruckskraft. Die Viola d’amore und die Oboe d’amore gehören zu dieser faszinierenden Familie, deren Name aus klanglichen Assoziationen stammt – dem ‘lieblicheren’ Ton im Vergleich zu ihren konventionellen Verwandten.

In diesem Konzertprogramm begegnen sich zwei Violas d’amore und die Oboe d’amore in unterschiedlichen kammermusikalischen Konstellationen. Werke von bekannten und weniger bekannten Komponisten eröffnen ein reiches Spektrum an Farben und Ausdrucksmöglichkeiten, das zwischen weicher Melancholie, kunstvoller Kontrapunktik und dem galanten Idiom des Spätbarocks changiert.

 

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)Sinfonia aus der Kantate BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn“ (Weimar, 1714)

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704)Harmonia artificioso-ariosa, Suite VII in c-moll für zwei Violas d’amore und Basso continuo(veröffentlicht 1712, Nürnberg)

Georg Böhm (1661–1733)Trio in G-Dur für Viola d’amore, Oboe d’amore und Fagott(Manuskript, Zuschreibung unsicher, evtl. aus dem Umfeld Böhm)

Johann Schuchbauer (ca. 1710–nach 1758)Trio für zwei Violas d’amore und Basso continuo(Erhalten in Manuskriptform, möglicherweise am Hofe zu Mannheim oder Salzburg entstanden)

Johann Joachim Quantz (1697–1773)Trio in a-Moll für Oboe d’amore, Flauto traverso und Basso continuoSLUB Dresden, Mus. 2470-Q-39

Johann Gottlieb Janitsch (1708–1763)Quartett in B-Dur für Oboe d’amore, zwei Violen und Basso continuo, op. 5B(Berliner Singakademie, ca. 1750)

Dauer: 60 Minuten


 

 

Besetzung:

Annette Kappeler – Viola d’amore, Viola, Projektidee

Mojca Gal – Viola d’amore, Viola, Projektidee

Sabina Weyermann – Oboe d’amore, Blockflöte

Dominique Tinguely – Blockflöte, Fagott

Dina Kehl – Viola da Gamba

Rainer Walker – Cembalo

Niels Pfeffer - Laute

 

 

Zielsetzung:

  • Präsentation seltener Instrumente und ihrer Klangwelt

  • Kammermusikalische Entfaltung von Spätbarockmusik

  • Förderung des bewussten Zuhörens für Nuancen historischer Musik

  • Projekt im deutschen und französischen Sprachgebiet der Schweiz

 
 
 

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