2. Marienmusik - Mai
- Rainer Walker
- 5. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Ave Maria – Marienmusik aus dem venezianischen Frühbarock
Samstag, 2. Mai 2026, 18 Uhr – Notre-Dame, Bourguillon FR
Sonntag, 3. Mai 2026, 17 Uhr – Klosterkirche St. Urban LU
Grenzklang setzt 2026 zum Sprung über den Röstigraben an und verbindet zwei Maria geweihte Kirchen durch ein frühbarockes Programm. Die Marienwallfahrtskapelle Notre-Dame de Bourguillon, hoch über der Stadt Freiburg, bietet einen intimen Rahmen, während die Klosterkirche St. Urban, ebenfalls Maria geweiht, mit ihrer großzügigen Akustik und architektonischen Präsenz den festlichen Charakter des Programms unterstreicht. Beide Orte werden so zu experimentellen Klangräumen, in denen Mehrchörigkeit, Soli und Instrumentalmusik venezianischer Meister die Glanz- und Andachtsdimension der Marienverehrung erfahrbar machen.
Für dieses Programm konnte Grenzklang ausgewiesene Spezialist:innen des Frühbarock gewinnen. Die Besetzung orientiert sich an den mehrchörigen Sätzen des 17. Jahrhunderts: ein Gesangsensemble (Sopran, Alt, Tenor, Bass), ein Instrumentalensemble (Zink, Violine, Posaune, Dulzian, Blockflöte) sowie Orgel und Theorbe im Continuo. Die beiden Chöre treten miteinander in Dialog und bringen den Kirchenraum in seiner akustischen Tiefe zum Klingen – das Publikum wird mittig in die Aufführung eingebunden.
Innige Soli der Sänger:innen und instrumentale Zwischenspiele schaffen Kontraste zu den prachtvollen Chorsätzen. Das Programm umfasst sowohl bekannte Werke wie «Nigra sum» und «Ave maris stella» aus Monteverdis Vespro della Beata Vergine, als auch weniger bekannte Vokal- und Instrumentalmusik von Giovanni Rovetta und Giovanni Felice Sances.
Das Projekt verbindet historische Musik, Raumakustik und Spiritualität zu einem Erlebnis, das sowohl musikalisch als auch atmosphärisch die Besonderheit der Orte hervorhebt.
Werke:
Giovanni Gabrieli (ca.1555-1612)
Maria virgo a 10
Claudio Monteverdi (1567–1643) Nigra sum, aus: Vespro della Beata Vergine
Claudio Monteverdi
Ave Maris Stella, aus: Vespro della Beata Vergine
Giovanni Rovetta (1596-1668)
Ave Maris stella a 3 voci und bc, aus: Motteti concertati
Giovanni Felice Sances (ca. 1600-1679) Pianto della Madonna
Giovanni Rovetta
Canzon Seconda a 3, aus: Salmi Concertati
Giovanni Rovetta
O Maria, aus: Ghirlanda Sacra
Giovanni Rovetta
Magnificat à 8, aus: Salmi concertati a cinque et sei voci
Dauer: ca. 70 Minuten
Besetzung:
Jenny Högström – Sopran
Jan Börner – Alt
David Munderloh – Tenor
Ruben Monteiro – Bass
Marc Pauchard – Zink, Blockflöte
Dominique Tinguely – Blockflöte, Dulzian, Konzept
Sabina Weyermann – Blockflöte
Mojca Gal – Violine
Rainer Walker – Orgel
Vincent Flückiger – Laute
Zielsetzung:
Vermittlung frühbarocker Kirchenmusik in authentischer Interpretation
Verbindung von Musik und Raumakustik
Zugänglichmachung von unbekannten Werken für ein breites Publikum




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